Andy

Andy
Was treibst du hier?
Ich bin ein digitaler Heimwerker. Die meiste Zeit schleife ich aus Ideen Konzepte und gieße Geschichten in Formate. Ich beschäftige mich mit Riesenärschen als Papp-Startrampe, mit fahrenden Bänken und Booten auf Rädern. Solche Dinge, die eben so ziemlich jeden Lebenslauf bereichern.

Wie bist du hier gelandet?
Ein eigenes Produktionsunternehmen, über 150 Image- und Werbefilme und mindestens 25 Kunden mit dem Wunsch „Das Logo noch etwas größer zu machen, weil die Hälfte des Bildschirms doch etwas wenig wäre”, haben erfolgreich bewirkt, dass ich hier angekommen bin. Ich liebe es, mit Filmen Geschichten zu erzählen. Aber vor allem, wenn sie echt sind. Im Kliemannsland machen wir Dinge, bevor wir sie zerdenken und dabei entstehen Momente, die vielleicht nicht immer perfekt eingefangen werden - weil die GoPro mal wieder crasht oder Fynn in das Kamerateam stolpert - aber es genau deswegen sind.

Wenn das Kliemannsland ein Märchen wäre - welches wäre es und warum?
Traurige Geschichte: Ich bin mit Hänsel, Gretel und natürlich den sieben Zwergen groß geworden, kann aber keins so wiedergeben, dass ich dem umfangreichen Einsatz meiner Eltern und Großeltern in dieser Sache gerecht werden könnte. Das liegt vielleicht daran, dass ich schon immer die kleine Kammer meines Hinterstübchens eher für die selbstgeschriebenen Märchen freihalten wollte. Das Kliemannsland wäre also das einzige Märchen, an das ich mich ohne Google erinnern könnte!

Du hast den Hof einen Tag für dich - was tust du?
Es niemandem verraten. Das ist wie früher, wenn die Eltern im Urlaub waren und nur der Brandfleck im neuen Teppich an die Schandtaten erinnert.
Wobei die Gefahr, dass der Weidemann im Teich und Jonas' Gewächshaus auf dem Dach landen, deutlich höher ist, wenn die Anderen auch da sind.